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Taxi Times - April 2018

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INKLUSION NEWSTICKER

INKLUSION NEWSTICKER RETTUNGSMESSE WIRD VOLLJÄHRIG Bereits zum 18. Mal findet in diesem Jahr die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität, RETTMobil, in Fulda statt. In 20 Messehallen inklusive Freigelände werden rund 28000 Besucher erwartet. Für Taxiund Mietwagenunternehmer dürften unter den rund 530 Ausstellern aus 20 Nationen vor allem jene Firmen interessant sein, die ihre Umrüstungslösungen für die Beförderung von Fahrgästen in Rollstühlen präsentieren. Dazu zählen beispielsweise die Firmen AMF Bruns und MobiTec. Die Messe ist vom 16. bis 18. Mai jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 15 Euro. jh AMF-BRUNS BAUT ELEKTRISCHEN ROLL- STUHLTRANSPORTER Als erster Hersteller weltweit will AMF-Bruns in Zusammenarbeit mit der I SEE Electric Trucks GmbH „vollelektrische Kraftfahrzeuge für mobilitätseingeschränkte Personen“ (KMP) anbieten. Die Basis dafür liefert Opel mit dem Movano in der L2H2-Ausführung. Der Wagen hat dann in der langen Karosserievariante einen Radstand von rund 3,7 Metern Länge und verfügt über eine Gesamtlänge von knapp über 5,5 Metern. Mit einem Linearlift ausgestattet bietet der elektrische Movano Platz für bis zu vier Rollstühle und zusätzliche Einzelsitzbestuhlung. Zu einem Elektrotransporter wird der Movano durch den Umbau der Firma I SEE Electric Trucks, die ebenso eine elektrische Version des Opel Vivaro anbietet. Der Umbau des Vivaro ist bereits von Opel zertifiziert. Die Zertifizierung des elektrischen Movano ist derzeit in Arbeit. Die Publikumspremiere des umgerüsteten Elektrotransporters auf Opel- Movano-Basis ist für die diesjährige RETTmobil Ende Mai in Fulda geplant. Neben der Elektro-Offensive wird AMF- Bruns zusätzlich einen rollstuhlgerecht umgebauten Volkswagen Crafter mit DIN-gerechter Hubmatik-Heckabsenkung und einen Opel Vivaro mit Heckausschnitt und neuartiger EASY- FLEX-Auffahrrampe auf der RETTmobil in Fulda präsentieren. sg Neben der Weltpremiere eines umgerüsteten Opel Movano Elektro (von dem wir leider noch keine Fotos zeigen können) präsentiert AMF auf der RETTmobil einen VW-Crafter mit Heckabsenkung. TAXI TIMES FRÜHJAHRS- SEMINAR IN MÜNSTER Gemeinsam mit dem Autohaus Bleker fungierte die Activa GmbH als Gastgeber des diesjährigen Taxi Times Frühjahrs-Seminars im westfälischen Münster. Ergänzend zu den Vorträgen zum Thema Krankenfahrten und zur aktuellen Situation mit den Krankenkassen präsentierte das Unternehmen den Seminar-Besuchern seine Rollstuhltransport-Lösungen für diverse Fahrzeugmodelle. Als Dienstleister rund um die Abrechnung von Krankenfahrten stellten sich die Firmen MPC, Spitzlei GmbH, Opta Data und ??? vor. Sie bezogen zum zweiten Themenschwerpunkt des Tagesseminars Stellung und klärten auf, welche Änderungen beim Umgang mit den Abrechnungsdaten in Bezug auf die neue Datenschutzgrundverordnung zu beachten sind. Ausführliche Berichte zum Seminar können Sie in der Juni-Ausgabe der Taxi Times DACH nachlesen. jh TAXIBUS-LINIE MIT ROLLSTUHL-TAXI Seit Anfang des Jahres läuft im Regionalverkehr Köln ein Modell-Projekt, bei dem auf einer von Taxiunternehmern betriebenen TaxiBus-Linie auch nicht umsetzbare Rollstuhlfahrer befördert werden. Zwischen Bad Münstereifel und Mechernich werden bei Bedarf spezielle Rollstuhl-Taxis zur Beförderung von Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern eingesetzt. Mit einer halbstündigen Voranmeldefrist können die Rolli- Fahrer, wie bei der Bestellung eines regulären TaxiBusses, von einer Haltestelle aus mit dem TaxiBus fahren. Am Zielort ist ein Ausstieg an der Haustür in der Nähe der Haltestelle möglich. Der Fahrpreis ist für das Rollstuhl-Taxi derselbe wie für die regulären TaxiBus-Fahrgäste. Ziel des Testbetriebs sei es, die Nachfrage und Praktikabilität des Angebotes im Kreisgebiet zu prüfen. Wie lange der Testbetrieb läuft, lässt der Regionalverkehr Köln bislang offen. nu TaxiBus-Angebote gelten für Fahrgäste aller Altersklassen. Im Raum Köln können jetzt auch Rollstuhlfahrer mitgenommen werden. FOTOS: AMF, RVK Regionalverkehr Köln GmbH 16 APRIL / MAI 2018 TAXI

INKLUSION NACH DEM E-TAXI JETZT DAS I-TAXI In Deutschlands Städten verstärken sich die Bemühungen, ein spezielles Angebot für Rollstuhltaxis einzuführen. Das Rollstuhltaxi darf nicht zum finanziellen Glücksspiel werden. FOTO: Taxi Times Nach dem E-Taxi jetzt auch das I-Taxi“: Der Slogan der Münchner IsarFunk-Taxizentrale bringt auf den Punkt, was man in der bayerischen Landeshauptstadt von der Politik erwartet. Um ein flächendeckendes Angebot an sogenannten Inklusionstaxis im Stadtgebiet bereithalten zu können, soll die Kommune die Anschaffung solcher Fahrzeuge mit finanzieller Unterstützung fördern, ähnlich, wie sie es bereits seit letztem Jahr bei der Anschaffung von E-Taxis tut. Die Gespräche laufen, das Münchner Taxigewerbe hat sich eng vernetzt, erhält beispielsweise volle Unterstützung vom Behindertenbeirat. Neben einer möglichen Unterstützung der Anschaffungskosten geht es auch um die Kostendeckung im laufenden Fahrbetrieb. Um den erheblichen zeitlichen Mehraufwand auszugleichen, schwebt den Münchner Taxivertretern ein Zuschlag von 15 Euro vor. „Behindertenfahrdienste nehmen 16 Euro“, argumentiert der Inklusionstaxi- Beauftragte Horst Wiegand, während die Rollstuhlfahrer auf das Diskriminierungsverbot pochen. In Berlin und Stuttgart sind diese Diskussionen bereits beendet. In der Hauptstadt hat man sich darauf geeinigt, bei Fahrten mit im Rollstuhl sitzenden Kunden künftig den gleichen Zuschlag zu nehmen, den man auch für Großraumtaxis ab der fünften Person kassiert. In Stuttgart dagegen lehnte es die Politik ab, den vom Taxigewerbe geforderten Zuschlag in Höhe von 7,50 Euro in die Tarifordnung aufzunehmen. Die baden-württembergische Hauptstadt fördert die Anschaffung bzw. den Umbau der ersten zehn Inklusionstaxis mit je 10 000 Euro. Deutlich mehr macht die Hauptstadt locker: 1,5 Millionen Euro sollen in den nächsten zwei Jahren an Taxiunternehmer ausgeschüttet werden, die ein Fahrzeug rollstuhlgerecht umrüsten. Diese Initiative entstand auf Drängen des dortigen Sozialverbandes Deutschland (SoVD) und der Berliner Taxiverbände. jh Mehr KoMfort für ihre fahrgäste Ihre Vorteile mit CarConnect • Kundenservice erhöhen: kostenloses WLAN während der Taxifahrt • Umsatz steigern: mehr Kundenzufriedenheit, mehr Fahrgäste • Mehr Schutz: Benachrichtigung bei Autorempler oder Diebstahl CombiCard Car 10 Business 8,36 € 1 mtl. CarConnect Adapter einmalig 58,78 € Digitalisierung. Einfach. Machen. Wir beraten Sie gerne! Telefonisch unter 0800 33 05667 und per E-Mail: verbaende-vorteil@telekom.de Alle Preise netto. Änderungen und Irrtum vorbehalten. 1) Voraussetzung für die Buchung ist ein bestehender Mobilfunk-Vertrag ab MagentaMobil S Business, Business Mobil S oder BusinessFlex L mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Bei Wegfall des bestehenden Mobilfunk- Vertrags wird die CombiCard Car 10 Business in den Tarif Car Connectivity 10 Business überführt. Dieser entspricht in seinen Leistungen der CombiCard Car 10 mit einem monatlichen Grundpreis von 25,17 €. Monatlicher Grundpreis für CombiCard Car 10 Business beträgt 8,36 €. Mindestvertragslaufzeit 24 Monate. Einmaliger Bereitstellungspreis 25,17 €. Gilt für Datenverkehr in Deutschland und im EU-Ausland. Ab einem Datenvolumen von 10 GB pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf 64 KBit/s (Download) und 16 KBit/s (Upload) beschränkt. Der Tarif ist nur in Verbindung mit einem von der Telekom freigegebenen, kostenpflichtigen CarConnect Adapter in der OBD-2-Schnittstelle eines Fahrzeugs nutzbar. Weitere Voraussetzung zur Nutzung des Services ist die CarConnect App. Für einige Services wird ein GPS-Signal benötigt. Ein Angebot von: Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151, 53227 Bonn.

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