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Taxi Times D-A-CH Oktober/November 2016

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Release 11/16 V.F.

Release 11/16 V.F. PERSONEN Das erste Tesla-Taxi in Baden-Baden, hier mit Roxana Ioana Cruceru, Mitarbeiterin von Taxi Holl. Dirk Holl musste damit zur Eichung 600 Kilometer bis nach Bremen fahren. Für den versprochen Zuschuss war sein Modell zu teuer. TESLA IST AUS DEM SPIEL Was haben Dirk Holl und Fabian Hoffmann gemeinsam? Probleme beim Eichamt ... Dirk Holl und Fabian Hoffmann haben die umweltpolitischen und marketingstrategischen Vorteile eines Tesla als Taxi entdeckt. Der eine im baden-württembergischen Gaggenau, der andere im niedersächsischen Gifhorn. Über Holls erstes Tesla-Taxi hat vor einiger Zeit die regionale Presse berichtet, was Taxi Times wiederum in seinen wöchentlichen Newsletter „Schichtwechsel“ integriert hat. „Unter anderem auch aufgrund Ihrer Berichterstattung haben sich viele Kolleginnen und Kollegen bei mir gemeldet und wollten wissen, wie wir das Problem der Konformitätserklärung gelöst haben“, schreibt uns Dirk Holl. Gemeint ist damit die Auslegung des neuen Eichgesetzes, das mittlerweile von allen Eichbehörden dahin gehend interpretiert wird, dass nur noch Taxis eichfähig sind, die über ein werkseitiges Taxipaket verfügen. Tesla, deren Geschäftsführung sich zur Entwicklung eines solches Paketes bisher nicht durchringen konnte, wird damit aus dem Spiel genommen, was wiederum Hoffman bei Facebook erzürnt. „Ist denen nicht klar, dass wir keine E-Fahrzeuge als Taxen einsetzen können, dank deren super Eichgesetz?“ Holl ist mit seinem Fahrzeug bis nach Bremen gefahren, dem letzten Eichamt in Deutschland, das eine Eichung des US- Modells noch ermöglichte. „Aber nur noch bis Ende 2016“, weiß Holl, „und allmählich gehen dort auch die Termine aus.“ Mit der Taxi-Zulassung hat es für den Gaggenauer Unternehmer also gerade noch geklappt, aus der einkalkulierten staatlichen Förderung wurde indes nichts. Die Kaufanreize, die der Bund und in einer gesonderten Aktion auch das Land Baden-Württemberg mit einer Zuzahlung von 3 000 Euro ausloben, gelten nur für Modelle, deren Nettopreis unter 60000 Euro liegt, was bekanntermaßen kein Tesla mit einer 85 kW/h-Batterie erfüllt. „Große Reichweiten seien wohl nicht mehr gewünscht“, meint dazu Holl. „Warum eigentlich?“, wollte Taxi Times vom Ministerium für Verkehr in Baden- Württemberg wissen. „Die Grenze des Netto-Listenpreises von 60 000 Euro wurde analog zu den Vorgaben des Bundes zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (kurz „Umweltbonus“) gesetzt“, lautete die nichtssagende Antwort. Und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), bekam Taxi Times lediglich den Hinweis, der Betrag sei „als Voraussetzung an das Fahrzeug in der Richtlinie gemäß der Nummer 3.3 vom Richtliniengeber beschlossen worden. Wir, das BAFA, sind als Durchführungsbehörde an die Richtlinie gebunden.“ jh FOTOS: Taxi Holl, Fotolia / blueringmedia TAXITimes 11-16Freigabe.pdf 1 25.10.2016 13:29:54 Da ist mein Taxi! Touch it! Sie haben die richtige Jetzt Buchungs-App, ist er da. Der erste Taxameter mit einer wir haben das passende echten Dachzeichen. APP-Oberfläche. Europäische Taximesse (ETM) am 04. und 05.11.2016 in Köln, Halle 4.1, Stand B2 Release 11/16 V.F. Release 10/16 V.F. +49 (0) 30 / 79 49 00 55 www.kati.de

DAS ERDGAS-DRAMA UND SEINE FOLGEN Als in Niedersachen am 9. September ein Erdgas-Tank eines Touran explodierte, sperrten Tankstellen bundesweit in einer ersten Panikreaktion ihre Erdgas-Zapfsäulen. Für betroffene Taxibetriebe waren das schwere Tage, an denen sie entweder gar kein Erdgas tanken konnten oder nur unter erschwerten Umständen. Am Beispiel der Hauptstadt berichten wir in der Regionalausgabe Berlin der Taxi Times, welche Auswirkungen das auf die dortigen Unternehmer hatte und warum Mehrkosten von geschätzten 10 000 Euro entstanden.

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