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Taxi Times DACH - 1. Quartal 2021

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Stadt. Land. Plus. Der

Stadt. Land. Plus. Der neue Passat GTE Variant 1) ist wie gemacht für den Einsatz als Taxifahrzeug. In der Stadt, im Umland – und gern auch darüber hinaus. Denn der Plug-in-Hybrid bietet Ihnen ein effektives Motormanagement dank kombiniertem Elektro- und Benzinantrieb. Ihr Vorteil? Agiles und doch sparsames Fahren. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst – der Taxi-Berater Ihres Volkswagen Partners ist gern für Sie da. Der neue Passat GTE Variant 1) Passat GTE Variant, Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,3; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 30; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12,2; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 0. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. volkswagen.de/taxi

TITEL: Taxi Times FOTO: Taxi Times VON UNGENÜGEND ZU BEFRIEDIGEND Es ist geschafft. Das „Gesetz zur Modernisierung des Personenbeförderungsrechts“ ist vom Bundestag und vom Bundesrat verabschiedet worden. Die Würfel sind gefallen und sie liegen nun wenigstens mit einer „3“ obenauf. Als Schulnote ist das „befriedigend“. Also noch lange nicht „sehr gut“, aber akzeptabel. Das sehen auch die Taxivertreter so (siehe Seite 5). Begonnen hatte alles mit einer glatten „Sechs“. Was Verkehrsminister Andreas Scheuer im Februar 2019 als Eckpunkte vorgelegt hatte, war nichts anderes als „ungenügend“. Die Versetzung des Taxigewerbes in eine überlebensfähige Zukunft war massiv gefährdet. Entsprechend intensiv waren die Anstrengungen der Taxibranche, das zu verhindern. Es wurde ein Überlebenskampf bis zur letzten Minute, denn selbst der Erstentwurf, der Ende Januar 2021 in den Bundestag eingebracht wurde, war immer noch „mangelhaft“ (Note 5). Damit begann nun die heiße Phase im Kampf um die Versetzung und die Politik bekam ihre letzten, intensiven Nachhilfestunden. Sie wurden nicht nur über zahlreiche Videokonferenzen gegeben, sondern auch in Form von weiteren Taxidemos auf der Straße (S. 6). Nun wurde also eine Modernisierung beschlossen, die sehr viel Verantwortung und Gestaltungsspielraum an die Kommunen und damit an die untersten Verwaltungsbehörden übergibt. Das kann eine Chance sein, finden sowohl wir (Seite 8) als auch unser Kolumnist Axel Ulmer (Seite 32). Eine Chance wird es aber nur dann, wenn überall in Deutschland jene Kommunen dafür sorgen, dass eine mit genügend fachkundigem Personal ausgestattete Behörde in der Lage und willens ist, das neue Recht auch umzusetzen. Dass so etwas möglich ist, beweist seit Jahren eine Behörde in Hamburg. Sie ist – angeführt von ihrem Behördenleiter und Klassenprimus Dirk Ritter – der Musterschüler der Nation, wenn es darum geht, die vorhandene Rechtslage konsequent auszuschöpfen und damit die notwendige Kontrolle auszuüben und so letztlich für einen fairen Wettbewerb zu sorgen. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass man die vorhandenen Rechtsgrundlagen richtig und mutig interpretiert. Wenn man das wie in Hamburg macht, bleibt die Zahl der taxiähnlich agierenden Mietwagen gering. Wo man allerdings mut- und lustlos den Dingen freien Lauf lässt, kommt es zu einer wahren Mietwagenschwemme. Wir berichten auf Seite 10 und legen auf Seite 12 gleich noch mal nach, wo wiederum die Hamburger Behörde bewiesen hat, dass man auch Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz wirkungsvoll sanktionieren kann. Mit der PBefG-Novelle sind die rechtlichen Möglichkeiten für die Kommunen nun also noch breiter geworden. In Bezug auf das Vorbild Hamburg sprach Herwig Kollar als frisch gewählter Präsident des Taxi-Bundesverbands BVTM davon, dass die kommunalen Behörden „mehr Ritter und weniger Narren“ brauchen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Jürgen Hartmann (Chefredakteur) INHALT DIE WÜRFEL SIND GEFALLEN 4 Das neue PBefG 5 Reaktionen der Verbände 6 Gekämpft und demonstriert bis zum Schluss 8 Die Verantwortung der Kommunen RECHT & URTEILE 10 Mehr Mut gegen die Mietwagenschwemme 12 Konzessionsverlust wegen falscher Pausenzeiten 14 Wann Dashcams eingesetzt werden können TAXIZENTRALEN + INTERNATIONAL 16 Züricher Taxi 444 punktet mit einem Business-Portal 20 Ubers juristische Achterbahnfahrt IMPFTAXIS 22 Das Nord-Süd-Gefälle ÖSTERREICH + HAMBURG 25 Preisband als neue Chance für Holmi und Uber 26 Erfolgsgeschichte „Projekt Zukunftstaxi“ TESTFAHRT 28 Volvo XC 40 Recharge TAXI-PARTNER 30 Abrechnung, Taxameter, Taxiverkauf KOLUMNE + SICHERHEIT 32 Alle Macht den Kommunen, oder was? 34 Ein Muss für den Aktenschrank 34 Impressum BEI DIESER AUSGABE BRAUCHEN SIE EIN SMARTPHONE Lieber Leser, bei der Lektüre dieser Ausgabe werden Sie auf vielen Seiten auf gepixelte Quadrate stoßen, sogenannte QR-Codes. Hinter ihnen versteckt sich die URL-Adresse zu weiterführenden Beiträgen auf der Taxi Times-Website. Zum Scannen von QR-Codes mit dem Smartphone gibt es verschiedene Apps. In manchen neuen Modellen ist diese Funktion sogar serienmäßig Bestandteil der Kamera-App. Mithilfe der QR-Codes wird diese Ausgabe der Taxi Times für Sie noch informativer. red TAXI 1. QUARTAL 2021 3

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