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Taxi Times DACH - 1. Quartal 2022

E-TAXI NEWSTICKER

E-TAXI NEWSTICKER PERSONALWECHSEL BEI VOLVO Zum Jahreswechsel war Schluss: Dietmar Ruhe hat sich nach über zwanzig Jahren im Dienst für den schwedischen Fahrzeughersteller Volvo (sechs Jahre davon im Bereich Taxi- und Sonderfahrzeuge) in den Ruhestand verabschiedet. „Ein großes Dankeschön geht an Dietmar Ruhe, der das Sonderfahrzeug-Geschäft aufgebaut und in den letzten Jahren maßgeblich vorangetrieben hat“, sagte Ralph Kranz, verantwortlich für Commercial Operations bei Volvo Car Germany, zum Abschied. Sein Nachfolger ist Holger Schmidt, der zuvor zwölf Jahre für Volvo im Außendienst tätig war. Aufgrund einer ehrenamtlichen Tätigkeit für seinen Heimat-Landkreis Bad Kreuznach stehen Schmidt die Sonderfahrzeuge sehr nahe. sg NEUER VW ID. BUZZ Volkswagen hat den vollelektrischen ID. Buzz vorgestellt. Der Stromer wird zunächst in einer Cargo-Variante und erst im Anschluss als Fünfsitzer anlaufen. In den Außenabmessungen ist der ID. Buzz rund 20 Zentimeter kürzer als der T6.1, bietet im Innenraum bauartbedingt aber ähnlich viel Platz. Der Hecktriebler ist mit einer 150 kW starken E-Maschine ausgestattet. Sie wird von einem Akku mit 77 kWh Kapazität mit Energie versorgt. Geladen wird an Gleichstromladesäulen mit maximal 170 kW. Steht nur Wechselstrom zur Verfügung, sind 11 kW Ladestrom möglich. Die Reichweite hat Volkswagen bislang noch nicht kommuniziert. Eine Version mit mehr Sitzplätzen in Verbindung mit einem längeren Radstand soll in absehbarer Zeit folgen. Sie wird besonders relevant für das Taxigewerbe sein. sg Seit dem ersten Januar verantwortet Holger Schmidt den Bereich Taxis und Sonderfahrzeuge bei Volvo Cars Germany. TAXIUMRÜSTUNG FÜR HYUNDAI IONIQ 5 Der südkoreanische Fahrzeughersteller Hyundai hat bei der Firma Intax für sein vollelektrisches Modell IONIQ 5 ein Taxipaket entwickeln lassen. Es kostet 2.150 Euro netto, ohne Folierung 1.150 Euro. Bereits bei der Bestellung des Fahrzeug sollte man sich Gedanken über die Farbkombination machen, denn in Abhängigkeit davon sind die Anbauteile schwarz oder grau. Wählt man die schwarzen Anbauteile, dann ist eine Folierung derjenigen Teile nicht möglich. INTAX empfiehlt, sich vorher bei der zuständigen Behörde zu informieren, ob das so zulässig ist. Bei den grauen Anbauteilen gibt es dieses Problem nicht. Diese können gegen einen Aufpreis von 599 Euro in Hellelfenbein foliert werden. sg MISSERFOLG BEI ABGAS-KLAGEN In zwei Minuten ohne Kostenrisiko Schadensersatz einfordern – so warb Claimback 2019: Für Halter ohne Rechtsschutzversicherung wolle man ohne Risiko Ausgleichszahlungen erreichen. 30 Prozent stünden im Erfolgsfall Claimback zu, auch um ggf. Gerichtskosten zu begleichen. Das Angebot wollte sich ein Oldenburger Mittelständler nicht entgehen lassen: risikofreie Chance auf fünfstellige Einnahme ohne Kosten, auch bei weiterverkauften Autos. Er beauftragte die Claim Ventures GmbH. Es ging um sechs VW Sharan und neun E-Klassen, neu erworben, als Taxi oder Mietwagen eingesetzt und nach 400.000 km verkauft. Ein Claimback-Vertreter hatte erklärt: Wer belegen kann, dass sein Modell von Rückrufen betroffen und vorher gekauft worden ist, kann klagen, bei Taxis am besten auf „kleinen Schadensersatz“, bei dem in der Regel 20 Prozent des Kaufpreises geltend gemacht werden könnten. Ein „großer“ Schadensersatz mit Rückabwicklung habe bei über 200.000 km Laufleistung keinen Sinn. Ernüchterndes Ergebnis nach drei Jahren Hoffnung: Laut Landgericht hatten die Anwälte nicht belegt, dass die Fahrzeuge mit 400.000 km ohne Abgasskandal zu einem höheren Wert hätten verkauft werden können. Somit sei kein Schaden belegbar. rw FOTOS: Volvo, Volkswagen AG 10 1. QUARTAL 2022 TAXI

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