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Taxi Times DACH - 1. Quartal 2022

Stadt. Land. Plus. Der

Stadt. Land. Plus. Der Passat GTE Variant 1) ist wie gemacht für den Einsatz als Taxifahrzeug. In der Stadt, im Umland – und gern auch darüber hinaus. Denn der Plug-in-Hybrid bietet Ihnen ein effektives Motormanagement dank kombiniertem Elektro- und Benzinantrieb. Ihr Vorteil? Agiles und doch sparsames Fahren. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst – der Taxi-Berater Ihres Volkswagen Partners ist gern für Sie da. 1) Passat GTE Variant, Kraftstoffverbrauch, l/100 km: kombiniert 1,7–1,6; Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 11,4–11,3; CO₂-Emission, g/km: kombiniert 38–36; Effizienzklasse: A+++. Das abgebildete Fahrzeug zeigt Sonderausstattungen. Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona-Regelungen. volkswagen.de/taxi

TITEL: Much Autohaus, Daimler AG, Adobe Stock / vencav, supachai, michalsanca FOTO: Taxi Times INSOLVENZ UND VERTRAUENS- VERLUST Glaubt man den jüngsten Ankündigungen des Bundesverbands Taxi und Mietwagen (BVTM), dann müssen derzeit jede Woche 30 bis 50 Taxi- und Mietwagenbetriebe Insolvenz anmelden. Diese erschreckende Zahl ist nicht nur die Folge von zwei Jahren Corona. Sie ist auch den unwirtschaftlich niedrigen Entgelten für Krankenfahrten geschuldet (Seite 20) sowie der Tatsache, dass im Bereich der individuellen Personenbeförderung die Zahl der externen Wettbewerber massiv zugenommen hat. Dazu zählt neben den betriebswirtschaftlich äußerst fragwürdigen On-Demand-Diensten auch der großstädtische Wildwuchs an taxiähnlichen Mietwagen. All das schwächte die Taxi- und Mietwagenbranche und führte letztlich dazu, dass keinerlei finanzieller Puffer mehr vorhanden war, um die mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs einsetzende Spritpreisexplosion aufzufangen. Also waren die Taxiverbände gezwungen, bei der Politik um (branchenspezifische) Unterstützung anzufragen (Seite 16). Um mit solchen Forderungen politisch gehört zu werden, musste man öffentlichkeitswirksam auf die dramatische Lage hinweisen. Das hat funktioniert: Auflagenstarke Medien haben über die Notlage der Taxibranche berichtet. Dadurch wächst der politische Druck, dieser Branche zu helfen. Die Kehrseite der Medaille ist dabei, dass in der Öffentlichkeit auch der Eindruck verfestigt wird, dass diese Branche keine Zukunft und keine guten Verdienstchancen hat. Die Fahrersuche erleichtert solch eine Außendarstellung sicher nicht. Letztendlich führt das auch dazu, dass manche bisherigen Taxipartner den Glauben an die Branche verlieren. Ende Februar wurde publik, dass Mercedes eine jahrzehntelange Symbiose aufgibt, indem es die E-Klasse nicht mehr mit Taxipaket anbieten wird. Da nahezu gleichzeitig auch die aktuelle Baureihe nicht mehr bestellt werden konnte, war die Aufregung innerhalb der Branche groß – auch deshalb, weil die Unternehmenskommunikation sehr intransparent war und sich der Konzern erst dann konkreter äußerte, als der mediale Druck zu groß geworden war (Seite 6). Natürlich wird sich Mercedes nicht komplett aus dem Taxigeschäft zurückziehen. Doch mit dem derzeitigen Engagement und der ohne E- und B-Klasse dann noch verfügbaren Modellauswahl wird die Marke nur noch eine von vielen Alternativen sein. Eine solche Vormachtstellung gibt man nur dann so kampf- und emotionslos auf, wenn man den Glauben an den Partner verloren hat. 30 bis 50 Insolvenzen pro Woche mögen diesen Vertrauensverlust vielleicht rechtfertigen. Aber das Taxi wird auch in Zukunft unverzichtbar sein und es werden – hoffentlich unterstützt durch entsprechende politische Maßnahmen – auch viele Taxi- und Mietwagenbetriebe überleben. Es werden diejenigen Unternehmer*innen sein, die ihren Betrieb mit Fleiß, Herzblut, Innovationsgeist und hoher wirtschaftlicher Kompetenz führen. Wer das Taxigewerbe jetzt abschreibt, ist auf dem Holzweg! Jürgen Hartmann (Chefredakteur) INHALT NACHRUFE 4 Gerd Gutendorf + Peter Heedfeld FAHRZEUGE 6 E-Klasse wird als Taxi außer Dienst gestellt ELEKTRO-TAXI 10 News zu Volvo, VW und Hyundai 12 Testbericht Kia EV6 14 Taxi testet induktives Laden 15 Das Konzept der Wechselakkus POLITIK 16 Die Folgen der Spritpreisexplosion 18 Die Folgen der Mindestlohnerhöhung 19 Die Chancen einer Dokumentationspflicht KRANKENFAHRTEN 20 Geschlossenheit und einheitliche Verträge ÖSTERREICH 22 Desaströse Kontroll-Ergebnisse in Innsbruck 23 Konsequenzen des Ukraine-Krieges TAXI INTERNATIONAL 24 News zur IRU und zur EU 25 ERTA-Taxigruppe tagt per Videokonferenz KOMMENTARE 26 Höherer Preis – aber bitte auch bessere Leistung 27 Alles unzuverlässig – oder was? REGIONALSEITEN 28 Neue Ladesäulen und Vorstände in Hamburg 29 Doppel-Schulung und Verlierer in München 30 Kein Recht und kein Platz für Berliner Taxis TAXI-PARTNER 32 Taxameter, Garantie UKRAINE-HILFE 34 Verschiedene Aktionen der Taxibranche 34 Impressum Unser Experte für Ihr Gewerbe Der neue Volkswagen Caddy Maxi 7-Sitzer inkl. Rolliumbau Volkswagen Automobile Hamburg Gmbh Röntgenstraße 50 22335 Hamburg 29.200,– € zzgl. Mwst. 2.0 TDI 7-Gang-DSG, 90kW (122 PS) Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerorts 5,6, außerorts 4,1, kombiniert 4,5, CO2-Emission kombiniert 122 g/km Ihr Ansprechpartner: Thorsten Wieschhaus Tel. 040 – 531 099- 79 Thorsten.Wieschhaus@ volkswagen-hamburg.de TAXI 1. QUARTAL 2022 3

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