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Taxi Times DACH - 2. Quartal 2020

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INHALT BERLINER

INHALT BERLINER TAXIZENTRALE 4 Umgang mit der Krise 5 Einkaufszettel in der App 6 Taxi bringt Lieblingsessen BERLINER WETTBEWERB 7 Fragwürdiges Treiben der Pseudo- Taxi-Anbieter geht weiter 8 Die nicht gemeinnützige Studie BERLINER VERBÄNDE 8 Verbände in neuen Räumen BERLINER MELDUNGEN 9 News BERLINER INITIATIVE 10 Günther gegen Scheuer KOLUMNE 12 Werde auch Du Uber-Pate! Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther hat ein Gegenpapier zu Scheuers Eckpunkten vorgelegt (S. 10). WEGE AUS DER KRISE Der Staat lässt uns hängen – so in etwa empfinden viele Taxiunternehmer die Corona-Politik. Die staatlichen Hilfen für bedrohte Gewerbetreibende, die niemand anderes als wir Steuerzahler und Arbeitslosenversicherten bezahlen müssen, werden ungleich verteilt und reichen gerade für Mittelständler hinten und vorne nicht. Etliche Betriebe haben ihre Flotten teilweise oder komplett außer Betrieb genommen, mit der Versicherung einen Deal gemacht, beim LABO eine Aussetzung der Betriebspflicht beantragt – und wissen nicht, wie sie diesen Monat überstehen sollen und wie lange die Krise noch dauert. Das Leben und das Geschäft müssen trotz allem weitergehen. Die Berliner Funkzentrale hat ab Anfang April mit der Senkung der Funkbeiträge geholfen und bemüht sich überall, Aufträge zu akquirieren, sei es bei Politik und Wirtschaft, sei es bei Restaurants und Apotheken. Mit Neuerungen, die wir auf den folgenden Seiten (und in einer Meldung auf Seite 9) beschreiben, wurde schnellstmöglich so einiges auf die Beine gestellt, um im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten das Beste aus dem Dilemma zu machen. Taxiunternehmer wurden mit Beginn der Krise umgehend aktiv und tüftelten Lösungen gegen Tröpfcheninfektionen im Auto aus. Schnell ließ man in Baumärkten Acrylglasscheiben zuschneiden oder klebte Folien an den Fahrzeughimmel im Taxi. Dienstleister fanden kreative Arten der Pkw-Desinfektion, sei es mit Chemikalien oder mit Trockeneis. Taxi Times informiert online fast rund um die Uhr über die Möglichkeiten, staatliche Hilfen zu beantragen, über Trennschutz- Lösungen und über Ideen gegen die Auswirkungen der Krise. Taxen mit Trennscheibe oder -folie genießen bei der Kundschaft eine hohe Nachfrage. Wer so etwas hat, sollte sich sowohl bei Taxi Berlin (fub@taxi-berlin.de) als auch bei Taxi Times (trennschutz@ taxi-times.com) melden. Inzwischen scheint der Tiefpunkt der Krise hinter uns zu liegen. Sieht man sich die Auftragszahlen an, so geht es seit Anfang Mai wieder bergauf. Wir wünschen Ihnen die Kraft und das Durchhaltevermögen, die Krise zu überstehen, und dass der angestaute Konsumhunger sich danach explosionsartig entlädt und uns eine Belebung des Taxigeschäfts und aller anderen angeschlagenen Branchen beschert. – die Redaktion – FOTOS: Wilfried Hochfeld, Hayrettin Şimşek / Taxi Times IMPRESSUM Verlag taxi-times Verlags GmbH Persiusstr. 7 10245 Berlin, Deutschland Telefon: +49 (0)30 / 55 57 92 67-0 E-Mail: info@taxi-times.com Internet: www.taxi-times.com Geschäftsführer und V. i. S. d. P. Jürgen Hartmann (jh) Bankverbindung Stadtsparkasse München IBAN: DE89701500001003173828 BIC: SSKMDEMM UST-ID: DE293535109 Handelsregister: Amtsgericht München HRB 209524 Redaktion (tt) Stephan Berndt (sb), Jürgen Hartmann (jh), Wilfried Hochfeld (wh), Axel Rühle (ar), Hayrettin Şimşek (hs) E-Mail: tt-berlin@taxi-times.taxi Mitarbeiter dieser Ausgabe Irene Jaxtheimer (jx), Rumen Milkow (rm), Leszek Nadolski (ln) Grafik & Layout Stanislav Statsenko, info@inversi-design.de Anzeigenleitung und Vertrieb Jürgen Hartmann, anzeigen@taxi-times.com Telefon: +49 (0)30 / 55 57 92 67-0 Druck Silber Druck oHG, Otto-Hahn-Straße 25 D-34253 Lohfelden Erscheinungsweise: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Regionalausgabe Taxi Times Berlin (ISSN-Nr.: 2367-3842) als eigenständiger Sonderteil in Taxi Times DACH integriert. Weitere Verlagsmagazine: Taxi Times DACH, Taxi Times München Die Taxi Berlin TZB GmbH bekommt in Taxi Times Berlin eigens gekennzeichnete Mitteilungsseiten, für deren Inhalte die Genannte im Sinne des Presserechtes selbst verantwortlich ist. Veröffentlichung gemäß § 7a Berliner Pressegesetzes bzw. § 8, Absatz 3 des Bayerischen Pressegesetzes. Gesellschafter (100 %) der taxi-times Verlags GmbH, Berlin, ist Jürgen Hartmann. TITEL: stock.adobe.com 2 2. QUARTAL 2020 TAXI - Regionalausgabe Berlin

BERLINER TAXIZENTRALE Taxi-Berlin- Geschäftsführer Hermann Waldner spricht mit einem Fernsehteam über Maßnahmen gegen die Krise MIT TAXI BERLIN AUS DER KRISE Neben den eigenen Mitarbeitern trägt eine Taxifunkgesellschaft auch Verantwortung für viele angeschlagene Unternehmen. Taxi Berlin setzt seit März sukzessive gezielte Maßnahmen um. FOTO: Axel Rühle / Taxi Times Eine große Taxifunkgesellschaft muss vielseitig aktiv und vernetzt sein, wenn sie ihren Teilnehmern stetig Aufträge servieren will. Eine Krise, die sich in ihrer Art und ihren Ausmaßen niemand ausmalen konnte, verlangt von einer Funkgesellschaft vielfältige Maßnahmen. Mit Schnellschüssen ist in Extremsituationen meist niemandem geholfen. Im Kampf gegen drohende Insolvenzen sind sowohl umgehend eingeleitete als auch wohlüberlegte Maßnahmen gefragt. Eine der ersten Reaktionen auf die Krise bestand darin, Gespräche mit Entscheidungsträgern in der Politik sowie mit potentiellen Auftraggebern, beispielsweise in der Wirtschaft, aufzunehmen, um das Taxigewerbe in das Krisenmanagement einzubinden und die Wahrnehmung seiner Funktion als systemrelevante Institution zu stärken. Während die Taxiunternehmer die Wichtigkeit einer Abschirmung zwischen Fahrern und Fahrgästen erkannten und begannen, erste improvisierte Trennscheiben in ihren Fahrzeugen zu installieren, hatte Geschäftsführer Hermann Waldner bereits Gesprächstermine in schneller Abfolge. Zu einem Interviewtermin mit einem ARD-Fernsehteam am 20. März lud er auch Taxiunternehmer und die Berliner Lokalredaktion der Taxi Times in die Persiusstraße ein, um der Öffentlichkeit zu präsentieren, wie aktiv das Taxigewerbe die Herausforderung angenommen hatte. Dass die Funkteilnehmer, sprich die angeschlossenen Taxibetriebe, die Krise kaum ohne Hilfe überstehen würden, war schnell abzusehen. Eine wichtige Maßnahme in diesem Bereich war deshalb die Halbierung von Funkbeiträgen. Ende März teilte Taxi Berlin seinen Teilnehmern mit, dass sämtliche fixen Grundgebühren für den Monat April auf 50 Prozent reduziert werden. Lediglich die Gebühren für die vermittelten Funkfahrten im März lasse man unverändert. Man habe sich zu dieser kurzfristigen Maßnahme entschieden, weil man der Verantwortung sowohl gegenüber den Teilnehmern als auch gegenüber der Zentrale gerecht werden müsse. STUNDUNG WÄRE SINNLOS „Wir haben uns bewusst gegen eine Stundung der Beiträge entschieden, weil unsere Funkteilnehmer zu dem Zeitpunkt, wenn sich das Geschäft wieder normalisiert, ja nicht das Doppelte verdienen werden, um dann die laufenden wie auch die aufgelaufenen, gestundeten Funkgebühren zurückzubezahlen“, sagte Geschäftsführer Hermann Waldner gegenüber Taxi Times. Man habe als Zentrale, wo immer möglich, die Betriebskosten gesenkt und könne nun das damit Erreichte weitergeben. „Selbstverständlich behalten wir die Lage im Blick und werden kurzfristig auf die jeweilige Situation reagieren.“ Er bedankte sich für den großen Zuspruch. Auch für Mai wurden die Grundgebühren der Funkbeiträge reduziert, diesmal um 35 Prozent. Eine so deutliche Senkung der Beiträge ist für eine Funkgesellschaft keine Selbstverständlichkeit und nicht leicht umsetzbar, denn auch in der Krise fallen wie für jeden Taxibetrieb die laufenden Kosten weiter an. Ein Einbruch der Auftragszahlen senkt nur einen geringen Teil der monatlichen Ausgaben, da man einen für einen Teil des Personals Kurzarbeit anmelden kann. Dann zahlt die Arbeitsagentur einen Teil der Löhne, doch die Arbeitskraft steht entsprechend nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Das wiederum steht der Notwendigkeit entgegen, der Krise mit verstärkten Bemühungen zur Auftragsakquise und zur Erschließung neuer Geschäftsfelder zu begegnen. Zwei Ergebnisse dieser dennoch erfolgreichen Bemühungen sind bereits Teil der Vermittlung bei Taxi Berlin. Dazu mehr auf der nächsten Doppelseite. ar TAXI BERLIN TZB GMBH Persiusstraße 7, 10245 Berlin Telefon: +49 (0)30 / 690 27 20 Telefax: +49 (0)30 / 690 27 19 E-Mail: info@taxi-berlin.de www.taxi-berlin.de Öffnungszeiten Kundencenter und Technikcenter Mo - Fr 10.00 bis 17.00 Uhr momentan nur Di + Do 10 - 16 Uhr Geschäftsführer Hermann Waldner Presserechtlich verantwortlich für diese Seite: Hermann Waldner Redaktion: Axel Rühle (ar) Pressekontakt: presse@taxi-berlin.de TAXI - Regionalausgabe Berlin 2. QUARTAL 2020 3

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