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Taxi Times DACH - 3. Quartal 2022

AKTION 18.000 AKTION

AKTION 18.000 AKTION 18.000 – MITMACHEN ODER FINITO 2021 Braucht die Taxibranche eine mediale Stimme und ist sie bereit, sich dieses Sprachrohr selbst zu finanzieren? Die »Aktion 18.000« des Taxi-Times-Verlags wird diese Frage beantworten. Was die Taxibranche während der Corona-Lockdowns erleiden musste, trifft seit diesem Jahr nun auch den Taxi-Times-Verlag: 70% Umsatzverlust im ersten Halbjahr und wahrscheinlich auch im 4. Quartal 2022! Hier sind es die Werbekunden, die aufgrund zahlreicher externer Faktoren ihre sonst regelmäßigen Buchungen bei Taxi Times im Jahr 2022 stark reduzieren mussten (siehe Beitrag auf Seite 39). Die Konsequenz: Eine Fachzeitschrift wie Taxi Times muss künftig in erster Linie von ihren Lesern refinanziert werden. „Damit Taxi Times auch weiterhin umfassend und fundiert über die Taxibranche berichten kann, brauchen wir mindestens 18.000 Abonnenten und verkaufte Exemplare“, erläutert Taxi-Times-Herausgeber Jürgen Hartmann. Mit dieser Zielsetzung hat der Verlag daher die gleichnamige „Aktion 18.000“ gestartet. Die Entscheidung liegt nun also beim Leser, der seit der Gründung des Verlags im Jahr 2014 über zahlreiche Kanäle mit Neuigkeiten zur Taxibranche bedient worden ist. Sei es tagesaktuell über die Website, über die App, wöchentlich ein bis zweimal über den Newsletter, dazu themenbezogen über WhatsApp-Gruppen und über den verlagseigenen YouTube-Kanal. Das Hauptprodukt war und ist bis heute für den Verlag die Printausgabe. „Unsere Taxi Times DACH mit einer Druckauflage von 22.000 Exemplaren subventioniert unsere digitalen Inhalte“ sagt Herausgeber Hartmann (siehe auch Seite 38). „Sämtliche digitalen Formate von Beiträgen über die Website bis hin zum Newsletter können dadurch kostenlos angeboten werden.“ Wie wichtig diese Inhalte sind, verdeutlichen die Zugriffszahlen. Jede Meldung auf der Website wird im Schnitt 800-mal angeklickt, die Website hat pro Monat über 30.000 Besucher. Besonders hoch war das Interesse an der Berichterstattung zum Kampf des Taxigewerbes gegen die politischen Pläne, das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) aufzuweichen und plattformfreundlich zu gestalten. Der große Rivale Uber hatte für seinen größtenteils schmutzigen Lobbyismus unendliche finanzielle Mittel zur Verfügung (was in diesem Jahr durch die Veröffentlichung der „Uber-Files“ bestätigt wurde), doch das Taxigewerbe hatte stets die besseren Argumente. Dies gebetsmühlenartig allen Beteiligten klarzumachen, war zum einen die Aufgabe der Taxiverbände, aber eben auch der Fachmedien. SCHEUERWEHR – TAXI-DEMO … Der laute Protest des Taxigewerbes in Form der vom Bundesverband initiierten „Scheuerwehr“, durch zahlreiche Taxidemos und nicht zuletzt durch den großen Taxi-Aktionstag am 10. April 2019 hat eine PBefG-Novelle verhindert, die in ihrer ursprünglich geplanten Version das Taxigewerbe zerstört hätte. Taxi Times hat nicht nur den Aktionstag am 10. April intensiv begleitet (siehe QR-Code), sondern auch alle anderen Aktionen. Das öffentliche und politische Interesse am Taxigewerbe führte auch dazu, dass Taxi Times von den Politikern seitdem sehr intensiv gelesen wird. Als dann 2020 Corona kam, gingen die Besuchszahlen auf der Taxi-Times-Website abermals steil nach oben. Die Branche war von einem Tag auf den anderen mit ganz anderen Themen kon- DAS NEUE PREMIUM-ABO Aus dem klassischen Abonnement für die Printausgabe wird jetzt das Premium-Abonnement. Für 66 Euro im Jahr (5.50 Euro im Monat) erhalten Taxi-Times-Leser vier Printausgaben Taxi Times DACH pro Jahr, den wöchentlichen Newsletter, freien Zugriff auf sämtliche Inhalte unter www. taxi-times.com sowie auf die Taxi- Times-App. Auf Wunsch erfolgt zudem eine Aufnahme in die Jetzt Premium- Whats-App-Gruppe „Eine Stimme Abonnent werden für das Taxi“. FOTOS: freepik.com 36 3. QUARTAL 2022 TAXI

AKTION 18.000 2022 2023 frontiert. Jetzt ging es um Staatshilfen, Maskenpflicht, Rechtsfragen zur Beförderungs- und Betriebspflicht, Infektionsschutz etc. „Als plötzlich Trennfolien und Systeme in die Taxis eingebaut werden mussten, haben wir mit einer umfassenden Übersicht den Kontakt zu den potenziellen Anbietern ermöglicht. Bis heute ist diese Übersicht die meistgeklickte Meldung auf unserer Website“, berichtet Hartmann. All das wurde selbst während der Corona-Pandemie größtenteils über die Werbepartner finanziert und der kostenlose Zugang zu den Brancheninfos damit quersubventioniert. Jetzt allerdings fehlen diese Werbekunden und der Verlag und seine Leser müssen umdenken. Aus dem klassischen Abonnement für die Printausgabe wird jetzt das Premium-Abonnement (siehe nebenstehenden Kasten) für 66 Euro im Jahr. „Jeder Taxiunternehmer muss sich die Frage stellen, ob ihm Taxi Times als Sprachrohr für die Taxibranche und als Informationsquelle 5,50 Euro im Monat wert ist“ bittet Hartmann seine Leser. „Mitmachen oder Finito! Nur wenn die „Aktion 18.000“ von den Lesern angenommen wird, wird es Taxi Times auch 2023 in der gewohnten Form geben.“ UNTERSTÜTZUNG VON ZENTRALEN UND VERBÄNDEN Unterstützung kommt dabei auch von den Taxiverbänden und Zentralen, die bereits zahlreich bei der „Aktion 18.000“ mitmachen. Davon profitieren auch deren Mitglieder und Teilnehmer. Die Taxiverbände und Zentralen nutzen das spezielle Angebot des Verlags und erwerben für ihre Mitglieder und Teilnehmer mindestens 20 Exemplare pro Quartal zum vergünstigten Preis. Im Gegenzug erhalten alle Taxiverbände und Zentralen die Option, in jeder Ausgabe der Taxi Times DACH mit einem redaktionell eigenverantwortlichen Beitrag über die eigene Zentrale zu berichten. Bisher haben bereits zahlreiche Taxizentralen das Angebot angenommen. Hansa-Funktaxi aus Hamburg lässt beispielsweise jede Ausgabe der Taxi Times DACH an die Mitglieder schicken. Zusätzlich liegen 200 Exemplare in den Geschäftsräumen der Zentrale aus. Ähnlich ist es mit dem Taxiruf und der Fachvereinigung Personenverkehr LV Bremen geregelt. Weitere Zentralen aus Großstädten verfahren genauso, unter ihnen die Münchner Isar- Funk Taxizentrale, die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart, die beiden Kölner Taxizentralen Taxiruf und taxi17, Rhein-Taxi aus Düsseldorf, die Taxi Frankfurt eG und die Taxi Münster eG. Aus Wiesbaden machen die beiden Zentralen FTD und WTZ mit. Viele dieser Zentralen zählen auch zum Verbund der drei Taxi- Apps taxi.eu, Taxi Deutschland und Cab4me. Die Betreiber der Apps (FMS Systems, Taxi Deutschland eg / gefos sowie Seibt & Straub) zählen seit Jahren zu den treuen Werbekunden des Taxi-Times-Verlags und haben auch für die Zukunft ihre Unterstützung zugesagt. Mit dabei sind auch einige Taxizentralen aus kleineren Städten. Heidelberg beispielsweise hat für jedes seiner 110 Mitglieder ein Exemplar erworben. Der Beschluss dazu fiel einstimmig in der Aufsichtsratssitzung. Auch die Mitglieder der Taxizentrale in Freiburg erhalten künftig pro Quartal eine Ausgabe der Taxi Times DACH. Dessen Aufsichtsratsvorsitzender Martin Wohlleber hatte sich dafür eingesetzt („Die Branche braucht ein Sprachrohr“) und Geschäftsführer Kai Schröder-Klings hat daraufhin um einige weitere Ausgaben aufgestockt. „Wir werden einige Exemplare auch unseren örtlichen Behörden und Politikern zukommen lassen“. Zudem sind die Taxigenossenschaft Rostock dabei, Alpha Taxizentrale aus Ingolstadt, Funktaxi Bergedorf und Taxi Alstertal aus Hamburg, die Taxizentrale Mannheim, die Taxi-Ruf eG Schweinfurt und die Taxen-Funk-Ruf GmbH aus Celle. Viele der hier genannten Taxizentralen nutzen in dieser Ausgabe bereits die optionale Möglichkeit einer redaktionell eigenständigen und eigenverantwortlichen Berichterstattung über ihren Taxiverband bzw. Taxizentrale (integriert in die Heftmitte dieser Ausgabe). red Live-Videos und Stimmungen: So berichtete Taxi Times am 10. April 2019 von der bundesweiten Taxidemo. TAXI 3. QUARTAL 2022 37

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