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Taxi Times DACH - 4. Quartal 2022

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EUROPÄISCHE TAXIMESSE

EUROPÄISCHE TAXIMESSE ETM TAXI 4. QUARTAL 2022 19

EUROPÄISCHE TAXIMESSE ETM DIESMAL NICHT GANZ SO EUROPÄISCH Für europäische Akzente sorgen auf einer Messe internationale Aussteller*innen und ausländische Besucher*innen. Bei der diesjährigen ETM in Essen ging es insofern weniger international zu als früher in Köln. Dass es auf der Europäischen Taximesse (ETM) früher mehr ausländische Besucher*innen gab – Aussteller*innen schätzen, dass diesen November nur 350 bis 400 in Essen waren –, liegt unter anderem daran, dass rund um frühere ETMs Konferenzen mit internationalen Themen wie die der IRU Taxi Group organisiert wurden. Deren Teilnehmer*innen nahmen sich dann gerne einen halben Tag länger Zeit, um auch die Ausstellung zu besuchen. So ein Programm fehlte diesmal. Abgesehen von der wirklich positiven Atmosphäre – alle freuten sich über das Wiedersehen – wurden diesmal keine internationalen Konferenzen um das Hauptevent terminiert, um internationale Besucher anzuziehen. Der Inhalt der Seminare war zwar interessant für deutsche Besucher (neue deutsche Regulierung und Nachhaltigkeitsinitiativen für das Taxigewerbe), jedoch einsprachig deutsch, ohne Übersetzung. Und die ursprünglich vier Sprachen im Programmheft (Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch) wurden auf zwei – Deutsch und Englisch – reduziert. WAS MACHT EINE MESSE INTERNATIONAL? Was also macht die Europäische Taximesse zu einer internationalen Veranstaltung? Und ist sie das wirklich? Sind es die ausländischen Anbieter*innen – oder die ausländischen Besucher*innen ? Auffallend war das weitgehende Fehlen der Holländer und Belgier. Neben vielen Skandinaviern waren eine Handvoll Briten, Dänen, Österreicher, Niederländer, Schweizer und Spanier sowie eine ganze Reihe Osteuropäer auf der Messe anzutreffen. Die wirklich großen Ausländergruppen kamen diesmal aus Norwegen und Finnland. Warum genau hatten skandinavische Aussteller*innen einen Stand in Essen? CenCom, ein norwegisches IT-Unternehmen, kam nach Essen, um seine Kunden aus dem Norden zu treffen: „Sie kommen gerne nach Deutschland, und am Samstagabend nach der Messe haben wir für alle 70 oder 80 ein Abendessen organisiert.“ Die Schweden, oft in großer Gruppe und in festlicher Stimmung, kamen früher auch nach Köln, aber jetzt fehlten sie – wahrscheinlich, weil das schwedische Transport- und IT- Unternehmen Cabonline seine Teilnahme ablehnte. Das dänische Automatisierungsunternehmen Frogne war vertreten, konzentrierte sich aber auch auf den skandinavischen Markt, zusammen mit Structab-Taxametern aus Halmstad, Schweden. Auch bei der Vielfalt der Aussteller ging es also weniger europäisch zu als auf den früheren Taximessen in Köln. Von den diesmal 72 Ausstellern kamen 18 aus dem Ausland: 3 aus Großbritannien (CMAC, What3words, Autocab), 3 aus den Niederlanden (Taxi Butler, Cabman, Tribus Group), 2 aus Österreich (HALE Electronic und fms/Aus trosoft), 2 aus Norwegen (CenCom, TDS) und je eines aus Dänemark (Frogne, Structab), Italien (Digitax), Irland (iCabbi), Slowenien (Net Informatika), der Türkei (Alberen), Griechenland (Semitron), Luxemburg (Savvy Mobility) und Spanien (Interfacom SAU / Taxitronic). Vom iberischen Unternehmen Taxitronic war die Interfacom SAU (Taxitronic) mit einem besonderen Aussteller angereist: FOTOS: Taxi Times, Wim Faber 20 4. QUARTAL 2022 TAXI

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