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Taxi Times DACH - November/Dezember 2019

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KLEINANZEIGEN

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GASTKOMMENTAR Die vom Taxiunternehmer gelieferten Kunden daten nutzt Free Now, um die Fahrgäste in den Mietwagenbereich zu ziehen. ALLES GIER OHNE HIRN, ODER WAS??? Dem Hirn spielt die Gier meist einen Streich: Ohne mit der Wimper zu zucken, werden Milliarden in Fahrtenvermittlungs-Apps investiert und sollen Märkte erobert werden, die es eigentlich gar nicht gibt. FOTO: mytaxi Erinnern wir uns im Rückblick: Im Jahr 1960 hat das BVerfG entschieden, dass die Anzahl der Mietwagen nicht limitiert werden kann. Die Begründung, ebenso einfach wie – aus heutiger Sicht – wenig begreiflich: Nur ein besonderes öffentliches Interesse kann objektive Zulassungsbeschränkungen rechtfertigen, nur ein besonders wichtiges Gemeinschaftsgut wie das als Teil des ÖPNV geltende Taxigewerbe rechtfertigt eine Begrenzung der Anzahl der Genehmigungen. Und überdies, der Mietwagenverkehr bedient ja nur ein Luxusbedürfnis, also alles easy und unbeschränkt. Dass sich Uber, Free Now, Moia und andere auf diese Rechtsprechung heute berufen und diese zum Anlass nehmen, das Taxigewerbe in die tiefste Existenzkrise seit der Erfindung dieses Verkehrsmittels zu stürzen, einen gnaden- und hemmungslosen Wettbewerb zu betreiben, das konnten sich die damaligen Richter des Senats am BVerfG nicht ausdenken, ja das hätten sie sich nicht einmal träumen lassen. Leider konnten das auch viele im Taxigewerbe nicht vorhersehen, obwohl die Zeichen seit den Rabattaktionen von dem www.mittelstaedt-taxivermietung.de 24h Hotline: 0 71 34 91 21 00 TAXI VERMIETUNG mit angeblicher Taxi-DNA ausgestatteten Fahrtdienstvermittler mytaxi bereits auf Sturm standen. Froh über den vermeintlichen Untergang der als ausbeuterisch empfundenen Knechtschaft der Taxizentralen hat man sich in die Arme eines Startups gestürzt, das als Spielball von Zockern die Investoren gewechselt hat wie manch anderer die Unterhose. Und die Strategie hat sich – bis auf eine Kleinigkeit – ebenfalls nicht geändert: Die Taxiunternehmer mussten liefern, vor allem Kundendaten, die heute benutzt werden, um den Krieg gegen das Taxi weiterzuführen! ZENTRALEN VERMITTELN FAIR Entgegen allen Zusagen und Bekundungen können die „mytaxler“ zwar weiter mitmischen, aber nur noch zu diktierten Preisen des jetzt als „Free Now“ operierenden Unternehmens, das sich in Großstädten bereits mit Uber die Kundschaft teilt. Und es wird von den Protagonisten immer noch vermittelt: Nur wenn ihr mitmacht, werdet ihr überleben! Das scheint alternativlos, ist es aber nicht! Immer noch liegt die telefonische Auftragsannahme – digital organisiert – weit vorne. Immer noch sind die Zentralen und deren Partner Garant für eine faire und gerechte Fahrtenvermittlung im öffentlichen Interesse der Ergänzungsfunktion im ÖPNV, des Kundenschutzes und der Teilhabe an der Mobilität für alle, zu gleichen Bedingungen, 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr. Und die damaligen Feststellungen des BVerfG sind angesichts der technischen Entwicklung lange überholt. Aber der damals die objektiven Schranken rechtfertigende Gedanke ist nach wie vor aktuell: Teilhabe für alle zu gleichen Bedingungen an der Mobilität. Das garantieren die neuen Dienstanbieter gerade nicht und werden das Gegenteil bewirken. Hinzu kommt, dass unzählige Glücksritter die Branche mit ihren Mietwagen überrennen und die Innenstädte weiter mit Individualverkehr belasten werden. Darüber freut sich zwar die Deutsche Umwelthilfe und deren Anwälte, nicht aber die Verantwortlichen aus Kommunen, Politik und Gewerbe, schon gar nicht der einzelne Taxiunternehmer oder der Verbraucher. Darüber sollten alle einmal nachdenken, die „dringenden Änderungsbedarf“ hinsichtlich Rückkehrpflicht und der – totalen und hemmungslosen – Marktöffnung zugunsten der digitalen Vermittler sehen. Und für einen Teil des Taxigewerbes und die Kunden gilt die alte Weisheit: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. au Axel Ulmer ist ausgebildeter Volljurist mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht/PBefG und fungiert als Unternehmensberater für die Ulmer Consulting UG in Kaiserslautern. TAXI NOVEMBER / DEZEMBER / 2019 41

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