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Taxi Times International - Januar 2015 - Deutsch

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INTERNET Stockholm, dem

INTERNET Stockholm, dem größten Anbieter für Alten- und Behinderten transporte in Europa. Für dieses System brauchen wir 94 Prozent pünktliche Lieferung und weit über 80 Prozent zufriedene Kunden. Wir nehmen an diesen Fahrten teil und hatten im vergangenen Jahr zwischen 84 und 86 Prozent zufriedene Kunden. Hier zählen hauptsächlich Qualität und Service.“ Sobald „wir unseren Laden auf Vordermann gebracht haben“, geht Oftedal zum »Wir haben, was viele andere Unternehmen nicht haben: Kapital.« TAXI STEHT JETZT RECHTS VOM PUNKT Oftedal möchte, dass seine Taxi gruppe FVG (künftig Cabonline ) nicht nur im Norden zu einem der größeren Markt teilnehmer wird. zierungs geschäfte so organisiert werden, dass sie sich darüber keine Sorgen machen müssen. Wir können uns um den kapitalintensiven Teil kümmern. Auch werden wir neue Geschäfts möglichkeiten für sie eröffnen. Man könnte dies damit vergleichen, wie das größte Mietwagen unternehmen Londons, Addison Lee, seinen Fahrern alles abnimmt.“ NEUES LEBEN IN DER BRANCHE? Es gibt also noch Leben in der Branche? Trotz des Jammerns und Klagens über Uber hier und Apps dort? Möchten Sie wirklich Ihr ganzes Geld in die Taxi branche stecken? Oftedal schaut auf, ein bisschen überrascht vom negativen Unterton der Fragen: „Es ist eine Dienst leistungs branche – eine vergessene Dienst leistungs branche.“ Er betont das Wort „vergessene“. „Der Cash flow ist gut. Auch ist es eine Branche, die sich für ein Franchise­ Modell geradezu anbietet. Dazu noch ein Fahrer, der gleichzeitig der Eigentümer ist und in dieses Modell investiert, dann sind wir von Uber nicht weit entfernt, oder was meinen Sie?“ Aber wir sollten uns nicht unbedingt auf die Einzel fahrten konzentrieren: „Es gibt zum Beispiel immer mehr Ausschreibungen für soziale Fahrten. Für 7 000 bis 10 000 Fahrten am Tag braucht man viele Taxis, wie zum Beispiel beim Fahrdienst system in FAGELVIKSGRUPPEN WIRD ZUR CABONLINE GROUP Stockholms Fagelviksgruppen (FVG) war die Erfindung von Rolf Karlsson. Sein Sohn Anders ist noch immer für den Lieferanten der Abfertigungs- und IT-Systeme Cabonline, der mit Henrik Forzelius’ Taxi system fusioniert hat, verantwortlich. „Die Gruppe wurde nach der Straße benannt, in der Rolf Karlsson sein erstes Unternehmen betrieb“, erklärt Oftedal. „Wir suchen nach einem neuen Namen mit internationalerem Klang.“ Kurz vor dem Druck informierte Oftedal Taxi Times über den neuen Namen der Gruppe: FVG wird im Januar 2016 zu Cabonline Group. Das Unternehmen, das im April dieses Jahres durch die private Londoner Investment gruppe H.I.G. gekauft wurde, hat einen Umsatz von SEK 5 Mrd. und ist Eigentümer von Marken wie Taxi Kurir, 020, Norges Angeln – er wirft seine Netze aus und hofft, Taxi unter nehmen zu finden, denen sein Stil gefällt und die zur selben Gruppe gehören möchten. „Wir fischen in Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, aber wir beschränken uns nicht nur auf den Norden. Irgendwo müssen wir ja anfangen.“ Oftedal möchte, dass die FVG zu einem der größeren Markt teil nehmer wird, und das nicht nur im Norden. Der Schwede hat ganz klar Europa im Blick. „Ja, wir würden gerne einige der Konkurrenten kaufen. Aber das ist ein sehr kapital intensives Vorhaben. Anderer seits laufen die Dinge besser auf dem internationalen Markt, wenn man eine gewisse Größe hat.“ Oftedal lacht, offensichtlich liebt er es, sich mit einem rauen Fischer zu vergleichen. „Wir haben, was viele andere Unternehmen nicht haben: Kapital. Wir sind auf der Suche nach einem guten, nicht allzu teuren Fang. Man muss die Schlüssel zahlen langfristig im Auge haben und die wöchentlichen Zahlen wie Cashflow, Gewinn und andere Mittel prüfen. Die Art, wie ein Investor ein Taxiunternehmen betrachtet, unterscheidet sich nicht so sehr von der Art, wie ein Taxibetreiber es betrachtet.“ wf Taxi und Taxi Skane. In Schweden und Norwegen hat das Unternehmen über 6 000 Taxis (1 000 in Norwegen) und 2 500 Minivans, mit denen 50 000 Fahrten von 220 Stand orten pro Tag ausgeführt werden. Die Gruppe beschäftigt 400 Büro mitarbeiter und arbeitet mit 10 000 Fahrern und 2 500 Taxi betreibern zusammen. wf FOTO: Wim Faber Aufgrund einer Regellockerung bei der Vergabe von Domains werden seit einigen Monaten Internet adressen vergeben, die auf .taxi enden. Bei der Registrierung sind noch viele Varianten möglich. Bisher kennt man Domain namen, die entweder auf .com, .net, .org oder auf ein länderspezifisches Kürzel wie .de, .at, .nl, .dk etc. enden. Künftig kann eine Adresse im Netz aber auch name.berlin oder name.reise heißen. Oder eben name.taxi. Die für die Internet verwaltung zuständige Organisation ICANN hatte 2011 beschlossen, praktisch alle denkbaren Begriffe, die nicht gegen die Grundsätze der ICANN verstoßen oder einer anderen Namens endung zu ähnlich sind, zur Registrierung freizugeben. Was folgte, war ein mehrjähriges Bieterverfahren für die Top- Level-Domains (TLD) genannten Namensendungen, darunter auch .taxi. Mittlerweile ist .taxi. zur Registrierung der eigenen Homepage freigegeben; dies kann von Taxiunternehmern, Taxizentralen oder auch Dienstleistern des Taxigewerbes über spezialisierte Internet plattformen vorgenommen werden – dazu zählt beispielsweise auch www.registrieren.taxi, die vom Taxi Times-Verlag betrieben wird. „Eine Internetadresse mit .taxi-Endung sollten sich diejenigen sichern können, die mit dem Taxigewerbe ganz eng verbunden sind, sagt Jürgen Hartmann, Geschäftsführer des Taxi Times-Verlags. „Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP hat sich beispielsweise die Web-Adresse bzp.taxi gesichert. Das ist kurz, prägnant und macht sofort deutlich, dass hinter diesem Kürzel jemand steckt, der mit dem Taxi gewerbe zu tun hat.“ Der Verlag möchte seine Taxi-Publikationen nutzen, um auf die Möglichkeit der Registrierung einer .taxi-Web-Adresse hin zuweisen. „Schließlich erreicht unser Magazin national wie international die Zielgruppe Taxi, und wir hoffen, dadurch möglichst viele Web-Adressen innerhalb der Branche zu registrieren, bevor branchenfremde Speku lanten zugreifen“, erläutert Elke Gersdorf, die im Verlag künftig die über registrieren.taxi angemeldeten Kunden betreuen wird. „Die Web-Adresse hale.taxi beispielsweise ist bereits auf ein spanisches Unternehmen registriert, dessen Produkte nicht darauf schließen lassen, dass es sich dabei um Taxikomponenten handelt.“ Andreas Schreiner von InterNetWire, ein Unternehmen, mit dem der Verlag auf der technischen Ebene zusam men arbeitet, nennt einen weiteren Vorteil der Nutzung einer .taxi-Domain: Lange Domainnamen gehören der Vergangenheit an. Anstatt www. taxiunternehmen­vorname­nachname.de könne künftig beispielsweise einfach name. taxi genutzt werden. „Damit wäre von vorn herein klar, welche Dienstleistung dieses Unternehmen anbietet“, ist sich Schreiner sicher. „Mit einer eigenen .taxi-Domain verbessert man die Sichtbarkeit im Internet und wird über die Suchmaschinen leichter gefunden. Als verantwortlicher Hosting partner stellt InterNetWire für Inhaber von .taxi-Domains die optimale technische Verfügbarkeit und zuverlässige Erreichbarkeit für E-Mails und den Webauftritt sicher.“ tb SO KOMMEN SIE ZU EINER .TAXI-ADRESSE 1. Schritt: Eine Domainvergabeseite aufrufen (zum Beispiel www.registrieren.taxi). 2. Schritt: Ihren Wunschnamen eingeben und prüfen lassen, ob dieser mit der Endung .taxi noch verfügbar ist. Falls nicht, werden Ihnen automatisiert ähnliche Schreibweisen zur Registrierung angeboten. 3. Schritt: Ihre Wunschadresse anmelden und registrieren lassen. Sollten Sie bereits eine Homepage betreiben, ist eine kosten lose Umleitung möglich. Internet- Neulingen bietet registrieren.taxi zudem die Gestaltung einer Homepage an. 10 JANUAR / 2016 TAXI TAXI JANUAR / 2016 11

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