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Taxi Times International - Januar 2015 - Deutsch

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UNSERE MEINUNG PRODUKT

UNSERE MEINUNG PRODUKT NEWS Jürgen Hartmann und Wim Faber. Die Handyhalterung „clip it“ ist für Smartpones zwischen 5 und 8,5 Zentimeter Breite geeignet. Bei der „dock-it“-Variante wird das Kugelgelenk an die Rückseite des Smartphones angeklebt. KOSTENLOS TESTEN EINE VIELSEITIGE BRANCHE – NICHT NUR IN PARIS UND BRÜSSEL … Während der terroristischen Angriffe in Paris und danach zeigte die Taxi branche, wie engmaschig sie mit unserer Gesellschaft verwoben ist. Taxi Times verlost 10 Wedo- Handyhalterungen. Bewerbungen bitte mit dem Stichwort „Wedo“ an redaktion@taxi-times.taxi. SMARTPHONE-HALTERUNG PASST IN DIE LÜFTUNGSSCHLITZE Im November rückte die Lichterstadt Paris in den Fokus für Gut und Böse. An diesem schicksals vollen Freitag abend, den 13. November, boten Taxi fahrer den Menschen Schutz, die von den Schau plätzen der Gräuel taten der Terroristen flohen. Sie fuhren verwundete Opfer und ihre Familienmitglieder in Kranken häuser oder nach Hause, oft ohne irgend eine Form der Vergütung zu erwarten. Als einige Linien der Metro für ein paar Tage still standen, boten die Taxis die flexibelste und sicherste Form des öffentlichen Personen verkehrs. Das Gleiche passierte in Brüssel einen Tag später, als die höchste Terror alarm stufe aus gerufen und das gesamte Metro­ Sys tem in der Stadt still gelegt wurde. In dieser Zeit konnten sich viele Brüsseler auf Taxis als sicheres und zuverlässiges Verkehrs mittel OLD-FASHIONED? HOCH TECHNOLOGISIERT! Unser Bericht über das Eurocab-Treffen auf Seite 20 zeigt: Die Antworten der Taxi-Industrie auf die neuen digitalen Fortschritte sind auf einem hohen technischen Stand. Das macht sie genauso gut wie die Produkte der Start-ups. Und sie sind genau auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt – das macht sie sogar besser. verlassen. Lokale Radio- und Fernsehstationen berichteten per ma nent von Taxifahrern, die pausen los unterwegs waren. Die Zentrale von Taxis Verts war so überlastet, dass die Verwaltungs mitarbeiter ihre üblichen Arbeiten zurückstellen mussten, um die vielen Telefon anrufe zu beantworten, die bei Brüssels größter Funk zentrale eingingen. Ein Taxi fahrer erzählte den Medien, wie sicher sich seine Kunden im Taxi fühlten und wie sehr viel mehr als sonst sie das Bedürfnis hatten, über die Einschränkungen zu reden, die ihre Stadt tage lang in einem dunklen, eisernen Griff hatte. Taxis sind ein Teil der lokalen Gesellschaft – das macht die Branche so stark. Ihre Fahrer zögern nicht, wenn sie etwas mehr als ihre übliche Arbeit machen können, und befördern in solchen Ausnahmesituationen nicht nur Menschen, sondern bieten auch Schutz, Sicherheit und ein offenes Ohr. Paris wurde auch zum Symbol für etwas anderes Gutes: die Klima-Initiative „ taxis4smartcities.org“, die von der Pariser Zentrale Groupe G7 auf den Weg gebracht wurde und der sich sehr schnell Taxiunternehmen aus ganz Europa an schlossen. Unglücklicher weise haben die jüngs ten Gräuel taten verhindert, dass die Taxiunternehmen ihre neue Klima-Initiative während der Klimakonferenz COP21 auf den Straßen von Paris vor stellten. Es wäre schön gewesen, eine Taxi präsentation für Maßnahmen zum Klima schutz und eine noch (viel) umwelt freund lichere und nachhaltigere Taxi branche zu sehen, weil viel zu viele von der Branche ergriffene Initiativen unbemerkt bleiben. Das letzte Jahr unterstrich nicht nur die Rolle des Taxigewerbes in der Gesellschaft oder als Teil des öffentlichen Personenverkehrs. Die Verantwortlichen sind nicht länger nur mit allen möglichen Arten von Apps beschäftigt. Sie konzentrieren sich wieder auf ihre (vielen) verschiedenen Rollen und die künftigen Heraus forderungen. Konferenzen wie die in Berlin, eine exzellente BZP-Initiative, die sich mit der Digitalisierung, mit Nach haltigkeit und technischen Innovationen wie selbst fahrenden Fahrzeugen und neuen Formen der Mobilität und den sich verändernden Anforderungen unserer Kunden beschäftigte, zeigten, dass die Zukunft für die Taxibranche wieder ein wichtiges Thema ge ­ worden ist. Die Taxi branche ist zu vielfältig, um sich nur auf ein Diskussions thema zu beschränken. Jürgen Hartmann CHEFREDAKTEUR Wim Faber CHEFREDAKTEUR FOTO: Gudrun Hartmann FOTOS: Wedo In Zeiten, in denen die Auftragsvermittlung zunehmend per Datenübertragung auf das Smartphone abgewickelt wird, ist die richtige Position des Mobilgeräts im Taxi wichtig. Handyhalterungen, die an der Windschutzscheibe befestigt werden, schränken oft die Sicht auf die Straße ein. Das in Deutschland ansässige Unternehmen Wedo, dessen Produkte auf der eigenen Homepage wedo.de oder in den gängigen Internet-Shops erworben werden können, hat deshalb Halterungen entwickelt, die an den Lüftungsschlitzen angebracht werden. Das Kugel gelenk ist um 360 Grad drehbar, sodass der Taxifahrer individuell den für ihn bequemsten Blickwinkel zum Mobiltelefon einstellen kann. Fixiert werden können die Smartphones in zwei Varianten: Beim Modell „clip-it“ werden Handys zwischen 5 und 8,5 Zentimeter Breite in einen Bügel mit Federmechanismus eingeklemmt. Beim Modell „Dock-it“ wird ein magnetisches Metallblättchen am Telefon angebracht. Dies kann entweder durch ein rechteckiges Plättchen erfolgen, das in die Smartphone-Schutzhülle eingelegt wird, oder über ein Gel, dessen Haftkraft sich durch Reinigen unter fließendem Wasser wieder reaktivieren lässt. jh 6 JANUAR / 2016 TAXI

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