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Taxi Times International - März 2015

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TAXIZENTRALEN

TAXIZENTRALEN ADVERTORIAL Umgang, Service, Fahrer und Autos behandelt. Wenn die Fahrer dies dann alles umsetzen, entsteht ein positives Gesamtbild. „Jeder Rhein-Taxi-Fahrgast ist zufrieden mit der Beförderung, ohne dies an Details festmachen zu können“, erläutert Geschäftsführer Hans Becker die Philosophie. IsarFunk erlaubt erst dann eine Teilnahme an der Auftragsvermittlung, wenn die Fahrer vorher einen viertägigen Qualitätskurs absolviert haben. Strenge Maßstäbe gelten bei den Fahrzeugen der Vertragspartner. Rhein-Taxi schreibt das Modell und das Alter vor. Es Mit wohltätigen Aktionen wie hier einer kostenlosen Türwerbung für eine soziale Hamburger Einrichtung erzielt Testsieger Hansafunk hohe Sympathiewerte. müssen E-Klassen von Mercedes sein, die nicht älter als 48 Monate sein dürfen. Nicht ganz so streng agieren hier Isar- und Hansafunk, sie machen den eigenständigen Unternehmern bei der Markenwahl keine Vorgaben, führen allerdings jährliche Qualitätsüberprüfungen durch. Fahrzeuge mit Beulen oder Verschmutzungen müssen innerhalb kurzer Zeit repariert bzw. gesäubert werden, ansonsten droht der Ausschluss von der Funkvermittlung. Diese wiederum erfolgt bei allen drei Zentralen über das gleiche System von FMS, das vieles kann, was für eine effizi- »Der Fahrgast soll mit der Beförderung zufrieden sein, ohne dies an Details festmachen zu können.« Hans Becker, Rhein-Taxi ente und kundengerechte Auftragsvermittlung nötig ist, aber auch entsprechend kostet, weswegen die Funk- und Vermittlungsgebühren meist höher ausfallen als bei den unmittelbaren Konkurrenten. Hansa-Funk verlangt zwischen 265 und 465 Euro monatlich pro Fahrzeug, IsarFunk zwischen 220 und 290 Euro und bei Rhein- Taxi sind es sogar 500 Euro netto. Dafür gibt es aber deutlich mehr Aufträge pro Schicht, betonen alle drei Zentralen. „Bei uns kostet die Vermittlung weniger als bei den Wettbewerbern“, sagt beispielsweise Dirk Schütte von Hansa-Funk, ohne dabei konkrete Werte zu nennen. Das macht dafür Hans Becker aus Düsseldorf. Seine Teilnehmer müssten 75 Cent pro Auftrag bezahlen. Letztlich schließt sich damit wieder der Kreis. Wer viel investiert, bekommt viele Fahrtbestellungen durch zufriedene Kunden. Kunden, die dann bei Umfragen „ihrer“ Zentrale auch die Note Eins geben. n jh NÄCHSTER TAXITREFF FINDET AUF MALLORCA STATT Erstmals wird eine deutschsprachige Taximesse in Spanien veranstaltet. Aussteller und Besucher treffen sich auf Mallorca. Mit im Programm: ein Seminar von Taxi Times. In dieser mediterranen Atmosphäre findet Ende Oktober der Taxitreff statt. PLATZ 1 UNTER DEN MEGA-ZENTRALEN Am Ende fehlte nur ein Punkt hinter dem Komma: Die Berliner Taxizentrale „TZB“ hat beim nebenstehenden Vergleichstest den Sprung auf das Siegerpodest knapp verpasst. Trotzdem war die Freude in der Hauptstadt groß, denn mit 5.700 angeschlossenen Taxis ist ein ausgewogenes Qualitäts- und Kontrollmanagement ungleich schwerer. Man fühlt sich auf Augenhöhe mit den etablierten Qualitätszentralen: „Der Aufstieg in die Qualitätsliga ist gelungen“, freut sich Geschäftsführer Hermann Waldner. Er sieht die positive Bewertung durch den Kunden als Ergebnis intensiver Arbeit der letzten Jahre. Im Mittelpunkt stand dabei die Verbesserung der Kommunikation zwischen der Zentrale und den Teilnehmern, Fahrern sowie Fahrgästen. Im Call-Center, wo pro Schicht rund 8 Millionen Fahrtaufträge im Jahr 2014 aufgenommen wurden, sind zwei Mitarbeiter speziell dafür abgestellt, Sonderprobleme wie Beschwerden, Verlustmeldungen und komplizierte Vorbestellungen zu bearbeiten. In der Verwaltung kümmert sich zudem ein fünfköpfiges Team um die organisatorischen Belange aller betreiben ist sicherlich ein Luxus, der sich jedoch durch die hohe Anzahl an Teilnehmern bezahlen lässt“, bilanziert Waldner. Als weiteren Erfolgsbaustein für den vierten Platz („Platz 1 unter den Mega-Zentralen“, hebt Waldner hervor) sieht man bei TZB die kontinuierliche Verbesserung der Dienstleistung Taxi. Innerhalb der großen Flotte gibt es seit längerem so genannte VIP- Taxis, also gut gepflegte, saubere Fahrzeuge ohne Unfallschäden. Dazu gesellen sich seit 2014 noch die „VIP-B-Fahrer“ – erfahrene Kollegen, die einen zweitägigen Fortbildungskurs mit Prüfung absolvierten, bei dem sie Tipps und Hintergrundwissen vermittelt bekommen haben, um gegenüber den Kunden als das aufzutreten, was sie auch wirklich sind: Profis am Steuer. Die ersten VIP-Fahrer und Taxis wurden speziell an Hotels im hochwertigen Preissegment vermittelt. Doch da mittlerweile mehr als 1.100 Fahrer die freiwillige Weiterbildung besucht haben, konnte man das Garantieversprechen auf einen noch breiteren Kundenstamm ausbauen. Jetzt können auch schon Beteiligten. „Einen so hohen Personalaufwand zu „normale“ Kunden bedient werden. jh FOTO: Weilandt FOTOS: Much Michael Much, Schöpfer und Organisator des Taxitreffs, hatte schon zum Ende seiner sechsten Veranstaltung angekündigt, sich für die siebte Auflage etwas Neues einfallen zu lassen. Er hat Wort gehalten und den Veranstaltungsort von Bad Tölz im Süden Deutschlands nach Mallorca im Süden Spaniens verlegt. Das Hotel Lido Park in Paguera wird Ende Oktober 2015 der Schauplatz für den 7. Taxitreff sein. Teilnehmen können bis zu 50 Aussteller und 500 Besucher. Etliche Firmen, darunter unter anderem Hale, MPC Software, taxi.eu, DMRZ oder Opta Data, haben den Frühbucherrabatt genutzt und sich bereits als Aussteller angemeldet. Bis zu 50 Aussteller können in der Hotellobby und den Tagungsräumen ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Als Besucher sind Taxi- und Mietwagenunternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen. Die Pauschalreise kann für zwei bis vier Tage gebucht werden, Flüge nach Palma de Mallorca gehen von den wichtigsten Flughäfen ab. Das Hotel ist etwa 20 Autominuten vom Airport entfernt. Veranstalter Michael Much hat auf seiner Homepage www. taxitreff.de verschiedene Pauschalangebote ab 99 Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Person und Nacht veröffentlicht, in denen der Hoteltransfer, Übernachtung(en) im Einzel-, Doppel- oder Familienzimmer mit Halbpension, der kostenlose Eintritt zum Taxitreff sowie die Teilnahme am „Spanischen Abend“ enthalten sind. In das Rahmenprogramm wird auch ein optional buchbares Taxi Times-Seminar „Taxi im Wandel“ integriert (70 Euro brutto). Dabei werden Experten zu verschiedenen Themen sprechen. „Im letzten Jahr vor der geplanten Einführung des Fiskaltaxameters informieren Fachleute über den aktuellen Stand“, kündigt Taxi Times Chefredakteur und Seminar-Moderator Jürgen Hartmann an. „Wir werden aber auch die Anpassung der Krankenfahrtenentgelte an die Mindestlohnanforderungen thematisieren und die Stärken und Schwächen des Personenbeförderungsgesetzes kritisch hinterfragen.“ Das dreistündige Seminar wird im gleichen Hotel abgehalten, in dem auch der Taxitreff stattfindet. „Durch dieses noch nie dagewesene Veranstaltungskonzept können sich Taxi- und Mietwagenunternehmer in aller Ruhe bei den Ausstellern über deren Produkte informieren, ein spannendes Seminar besuchen und dazwischen die Sonne Spaniens bei einem Meerspaziergang genießen“, erläutert Veranstalter Michael Much die Besonderheit des diesjährigen Taxitreffs. „Darüber hinaus besteht während unseres Spanischen Abends die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch mit den anderen Unternehmer- Kollegen.“ 20 TAXI MÄRZ / 2015

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